16K-Textur in Blender: Speicherbedarf und Renderzeit im Test (Stand 2023)
Kurzfassung
Wir haben einen Dach-Scan mit 4K-, 8K- und 16K-Texturen gerendert und den Speicherbedarf gemessen. Die Werte stammen von 2023 und von unserem Rechner (RTX 3090, 128 GB RAM); sie zeigen das Prinzip, nicht das, was Ihr System braucht.
Das lernen Sie in diesem Video
- Setup: Node Wrangler (Strg+Shift+T) lädt ein PBR-Set; in den Material-Settings steht Displacement auf „Displacement Only“, die Unterteilung auf Adaptive.
- Viewport-Dicing 1 bedeutet ein Kamerapixel pro Unterteilung; Bereiche außerhalb des Bildes werden gröber unterteilt.
- Gemessen an diesem Scan: Die 4K-Variante brauchte etwa 8,6 GB VRAM, die 16K-Variante etwa 18,4 GB VRAM und deutlich mehr Arbeitsspeicher.
- Rendern auf der CPU funktioniert auch mit sehr großen Texturen, solange der Arbeitsspeicher reicht – für Standbilder sinnvoll.
- Die Renderzeit hängt nicht von der Texturgröße ab, sondern von den Pixeln. Bildbereiche mit freiem Himmel oder HDRI rendern fast doppelt so schnell.
- Ein 4K-Monitor macht den Viewport langsamer.
Kapitel
Ein Klick springt auf YouTube direkt zur jeweiligen Stelle.
- 0:00 Vorschau und Einleitung
- 1:14 Material mit Node Wrangler
- 2:28 Szene mit echtem Displacement
- 3:22 Unterteilung und 4K-Monitor
- 4:46 Speicherbedarf bei 4K
- 5:40 Rendern auf der CPU
- 7:04 8K-Textur
- 8:24 Nebenbei: leiser PC
- 9:37 16K-Textur laden
- 12:29 Messwerte bei 16K
- 13:10 16K auf der CPU
- 15:46 Patreon-Textur
- 17:00 Renderzeit und freier Himmel
- 19:18 Lohnt sich 16K?
Auf einen Blick
- Thema
- Texturen, Materialien & UV
- Niveau
- Fortgeschritten
- Software
- Blender 3.5.1, Cycles
- Dauer
- 20:34 Min.
- Veröffentlicht
- 02.06.2023