Praxis: Zahnriemen mit Modifier-Stack oder von Hand modellieren (Teil 1, Stand 2021)
Kurzfassung
Wir bauen denselben Zahnriemen auf zwei Arten, mit dem Modifier-Stack aus Array und Curve und von Hand, und vergleichen beide. Das Video ist von April 2021; Auto Smooth wurde ab Blender 4.1 ersetzt, sonst hat sich wenig geändert.
Das lernen Sie in diesem Video
- Das Zahnsegment entsteht aus einer Plane mit Inset und Extrude; die Pfad-Kurve extrudieren Sie und schließen sie mit F.
- Die Reihenfolge der Modifier ist entscheidend: erst Array (Relative Offset 1, Count 50 und mehr), dann der Curve-Modifier mit der Pipette auf die Kurve.
- Das Merge im Array funktioniert schlecht; besser löschen Sie die Stirnflächen. Loop Cuts sorgen für Biegbarkeit, dazu Shade Smooth mit Auto Smooth.
- Der Handweg: Würfel, Kanten-Bevel mit C (Clamp), M für Merge by Distance, Subdivide, Extrude mit Alt+S, Select > Checker Deselect für jede zweite Fläche und Skalierung mit Individual Origins.
- Bevel- und Weighted-Normal-Modifier geben saubere Kanten.
- Vorteil des Modifier-Wegs: animierbar (Objekt entlang der Kurve verschieben) und nachträglich änderbar. Nachteil: mehr Geometrie und höherer Rechenaufwand. Als Beispiel dient eine Kette aus einem Glied entlang einer Kurve.
Kapitel
Ein Klick springt auf YouTube direkt zur jeweiligen Stelle.
- 0:00 Einleitung Zahnriemen
- 0:30 Zahnsegment modellieren
- 1:29 Kurve als Pfad anlegen
- 4:27 Array- und Curve-Modifier
- 6:57 Unterteilung und Auto Smooth
- 7:42 Stirnflächen statt Merge
- 8:39 Bevel und Vorteile
- 9:32 Zahnriemen von Hand
- 12:16 Zähne per Checker Deselect
- 15:28 Feinschliff mit Bevel und Weighted Normal
- 16:21 Modifier oder Handarbeit?
Auf einen Blick
- Thema
- 3D-Druck & CAD
- Niveau
- Einsteiger
- Software
- Blender 2.92
- Dauer
- 18:10 Min.
- Veröffentlicht
- 18.04.2021