OpenEXR statt PNG: Renderausgabe und Displacement-Maps sauber speichern
Kurzfassung
Ein Praxistest zu Bildformaten: Ein Farbverlauf wird als Displacement-Textur gebacken und einmal als 16-Bit-PNG, einmal als OpenEXR gespeichert. Das Ergebnis zeigt deutliche Stufen beim PNG und eine saubere Abstufung beim EXR. Dazu kommen Einstellungen für die Renderausgabe und das Farbmanagement.
Das lernen Sie in diesem Video
- Testaufbau: ein Gradient als Displacement einer schrägen Ebene, gebacken über „Bake Diffuse“ (nur Color) und als PNG sowie als OpenEXR gespeichert.
- Das PNG zeigt im Displacement sichtbare Stufen; der unkomprimierte EXR (Full Float) bleibt verlustfrei, ist mit rund 130 MB aber groß, eine Kompression wie DWAA bringt leichte, aber keine harten Stufen.
- Für Displacement- und andere Datenmaps empfiehlt das Video künftig OpenEXR.
- Renderausgabe als OpenEXR: RGB, Full oder Half Float; der verlustbehaftete Codec DWAB hält die Dateien deutlich kleiner als PNG und bewahrt den großen Dynamikumfang.
- Beim Speichern das Color Management auf „Override“ stellen, sonst sieht das Bild in Affinity Photo anders aus, weil EXR linear interpretiert wird.
- In Affinity Photo oder DaVinci Resolve lassen sich Helligkeit und Kurven stark verändern, ohne dass Lichter ausbrennen; Multilayer-EXR eignet sich für Compositing-Passes.
Kapitel
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Auf einen Blick
- Thema
- VFX, Tracking & Compositing
- Niveau
- Fortgeschritten
- Software
- Blender, Affinity Photo, DaVinci Resolve
- Dauer
- 13:56 Min.
- Veröffentlicht
- 27.12.2024
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