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Blender Add-on

CamSplitter 2 — Gigapixel-Rendering für Blender

Manche Renderings passen einfach nicht in den Speicher, egal wie stark die Workstation ist: Gebäudefassaden, Messeposter, Bilder in extrem hoher Auflösung. CamSplitter 2 teilt die Kameraansicht in Kacheln, rendert sie einzeln und setzt das Ergebnis automatisch wieder zusammen — aus Renderings, die Blender sonst zum Absturz bringen würden, werden Renderings, die auf handelsüblicher Hardware zuverlässig fertig werden.

20 $ · Superhive Blender 4.3 – 5.2 Cycles & Eevee Add-on oder Extension GPL-3.0-or-later

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Wie das Kachel-Rendering funktioniert

Statt ein einziges großes Bild auf einmal zu berechnen, teilt CamSplitter die Kameraansicht in ein Raster kleinerer Kacheln auf — ein 4×4-Raster zum Beispiel sind 16 einzelne Kacheln. Jede Kachel wird für sich gerendert und anschließend automatisch zu einem finalen Gesamtbild zusammengesetzt. Der Effekt: Renderings mit 20.000 × 20.000 Pixeln und mehr werden möglich, ohne VRAM oder Arbeitsspeicher zu sprengen — auch bei starker adaptiver Subdivision und Displacement.

Kameraansicht in ein Raster aus Render-Kacheln aufgeteilt in Blender mit CamSplitter 2

Weil jede Kachel unabhängig verarbeitet wird, kann CamSplitter genau dort weitermachen, wo es aufgehört hat. Der Continuous-Modus merkt sich, welche Kacheln bereits fertig sind, und rendert einfach weiter — das rettet Stunden an Renderzeit nach einem Absturz, einem Neustart oder einer abgebrochenen Sitzung.

Die Renderlast sehen, bevor gerendert wird

Ein hochauflösendes Rendering scheitert selten am ganzen Bild — meist sind es einzelne Bereiche, die ungewöhnlich teuer sind: zu viele subdivierte Objekte, starkes Displacement, eine überdimensionierte Textur. CamSplitters Analyse-Werkzeuge machen diese Hotspots sichtbar, bevor ein mehrstündiges Rendering losgeht.

Grid- und High-Resolution-Heatmap

Zwei klassische Heatmap-Ansichten färben die Szene nach geschätzten Renderkosten ein — von kühlem Blau (leicht) bis heißem Rot (aufwendig) —, basierend auf der Bildschirmfläche jedes Objekts, Polygon- und Mikropolygonzahl, aktiven Modifiern, Displacement-Stärke und Array- oder Instanz-Wiederholungen. Die Grid-Heatmap zeigt, welche Kacheln am aufwendigsten sind, damit sich entscheiden lässt, ob ein Rendering weiter aufgeteilt werden sollte. Die High-Resolution-Heatmap zoomt ins Detailraster und zeigt Hotspots sogar innerhalb einer einzelnen Kachel.

Grid-Heatmap in Blender zeigt Renderkosten pro Kachel mit CamSplitter 2
High-Resolution-Heatmap-Detailansicht in Blender mit CamSplitter 2

Neu in 1.42 — Persistente 3D-Heatmap

Ein Klick im Viewport-Header, und die Renderlast der Szene erscheint als leuchtende Punktwolke im 3D-Raum. Sie bleibt beim Orbiten und Zoomen an ihrem Platz, funktioniert in jedem Shading-Modus (auch Solid) und legt sich wie ein Röntgenbild über alles. Zwei Darstellungen: additiv (dichter = heller) oder Absorption (dichter = dunkler rot). Die Halos haben eine reale Größe in Blender-Einheiten, sodass die Wolke in jeder Szene gleich lesbar bleibt. Solange die 3D-Heatmap aktiv ist, folgt ein Live-Lasthistogramm der Navigation in Echtzeit — beim Orbiten, Schwenken und Zoomen zeigen sich schmale Lastspitzen als eigene Merkmale der Kurve.

Persistente 3D-Heatmap-Punktwolke im Blender-Viewport mit CamSplitter 2 v1.42

Object Tracker HUD

Das Object Tracker HUD legt sich über jedes Objekt im 3D-Viewport und zeigt Polygonzahl und Namen — auf einen Blick erkennbar, welche importierten Assets in einer großen Szene die eigentlichen Speicherfresser sind.

Object Tracker HUD zeigt Polygonzahlen pro Objekt im Blender-Viewport

Neu in v1.42

Kompatibilität

CamSplitter 2 läuft in Blender 4.3 bis 5.2 LTS, mit Cycles und Eevee, installierbar als klassisches Add-on oder als Blender Extension. Lizenziert unter der GPL (GPL-3.0-or-later), wie jedes Blender-Add-on.

Gebaut von CG-Mechanics

CamSplitter ist aus unserem eigenen Bedarf entstanden: Bei CG-Mechanics rendern wir regelmäßig technische Visualisierungen für Gebäudefassaden, Messeposter und großformatige Drucke — Auflösungen, die ein normales Blender-Rendering an seine Grenzen bringen. Wir setzen CamSplitter intern bei nahezu jedem großen Projekt ein; mit dem Verkauf ermöglichen wir anderen Studios und Freelancern, an derselben Grenze nicht zu scheitern, ohne das Werkzeug selbst bauen zu müssen. Was wir damit umsetzen, zeigt unsere technische Visualisierung.

Häufige Fragen

Was ist CamSplitter 2?

CamSplitter 2 ist ein Blender-Add-on, mit dem sich Renderings in extrem hoher Auflösung — 8K, 16K und mehr — auf handelsüblicher Hardware berechnen lassen. Es teilt die Kameraansicht in Kacheln auf, rendert sie einzeln und setzt das Ergebnis automatisch wieder zu einem Gesamtbild zusammen. Dazu kommen Analyse-Werkzeuge zur Renderlast (Grid- und High-Resolution-Heatmap, eine persistente 3D-Heatmap, ein Object-Tracker-HUD), die zeigen, wo ein Rendering teuer wird, bevor man sich darauf einlässt.

Was ist die neue 3D-Heatmap in Version 1.42?

Eine dauerhafte, frei drehbare Punktwolke, die die Renderlast der Szene im 3D-Raum zeigt statt als flaches 2D-Overlay. Ein Klick im Viewport-Header schaltet sie ein, danach lässt sich frei orbiten, zoomen und der Shading-Modus wechseln — die Wolke bleibt an ihrem Platz und funktioniert überall, wahlweise additiv (dichter = heller) oder als Absorption (dichter = dunkler rot).

Welche Blender-Versionen und Render-Engines werden unterstützt?

Blender 4.3 bis 5.2 LTS, mit Cycles und Eevee, installierbar als klassisches Add-on oder als Blender Extension.

Was kostet CamSplitter 2, und wo bekomme ich es?

CamSplitter 2 kostet 20 $ und wird ausschließlich über Superhive (ehemals Blender Market) verkauft — Button oben oder unten auf dieser Seite.

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